Inhalte: Struktur und Orientierungsrahmen

Ein guter und strukturierter Wochenplan hilft den Schüler*innen dabei, den Überblick zu behalten und spart sehr viel Zeit bei der Organisation zuhause.  

 

Warum müssen die Lernziele transparent und sichtbar gemacht werden? 

 

Um den eigenen Lernerfolg überprüfbar zu machen, sollten zu Beginn für jedes Fach die Lernziele aufgeführt werden. Anhand dieser kann jede*r Schüler*in am Ende der Woche sehr schnell und einfach sehen, ob das eigene Lernen erfolgreich war. Auch für die Lehrkraft ist das Feedback so leichter umsetzbar (Verlinkung zum Thema Feedback). 

 

Warum sollten die Schulfächer gebündelt sein? 

 

Das stellt zum einen sicher, dass die Schüler*innen auch zu jedem Fach einen Plan erhalten. Zum anderen entfällt so die Arbeit der Schüler*innen, alle Aufgaben der einzelnen Fächer zusammenzutragen. 

Wünschenswert ist, dass die Wochenpläne auch Möglichkeiten zur Differenzierung bieten. Lernen zuhause ist stark individualisiert und kann dazu führen, dass nicht alle Schüler*innen einer Klasse die gleichen Aufgaben bearbeiten. Hier müssen unbedingt die Stärken und Schwächen der Schüler*innen einbezogen werden. Möglich ist beispielsweise, dass am Ende einer Woche eine Feedbackrunde zwischen Lehrkraft und Schüler*in stattfindet, aus der klar hervorgeht, woran in der nächsten Wochen gearbeitet werden sollte. Diese individuelle Vereinbarung sollte in den Wochenplan eintragbar oder auch ankreuzbar sein. 

 

Wie gehen die Schüler*innen mit dem Wochenplan um? 

 

Für Schüler*innen die mit Zeit- und Selbstmanagement starke Probleme haben, kann ein Vorschlag für einen „Stundenplan Zuhause“ gegeben werden (Vorlage zum Download). Jedoch sollten die Schüler*innen mit der Zeit dazu herangeführt werden, mit Hilfe der Wochenpläne das eigene Lernen selbstständig zu planen, indem man sich Tagespläne und ToDo-Listen erstellt.  

Welchen Weg dabei gewählt wird, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist jedoch, dass die Lehrkraft den Schüler*innen zeigt, wie man gutes Zeitmanagement gelingen kann (Verlinkung zum Thema Feedback). 

 

Welche Hilfen können Lehrer geben?  

 

Zu guter Letzt gibt es einige weitere Dinge, mit denen Lehrkräfte Schüler*innen Zeit sparen können. Zum einen ist es auch im Hybridunterricht wichtig und hilfreich, Lerninhalte vollkommen zu digitalisieren und über eine Lernplattform zur Verfügung zu stellen, da auch ermöglicht werden muss, dass Schüler*innen rein digital arbeiten. Das Austeilen eines Arbeitsblatts für die nächste Woche am Freitag reicht also nicht aus. 

Die Lerninhalte können besser strukturiert werden, indem bestimmte Elemente eine klare Kennzeichnung erfahren (z.B. Idee = Glühbirne, Frage = Fragezeichnen etc.) 

Eins ist klar: Lehrkräfte müssen gerade jetzt viel Doppelbelastung schultern und müssen ihre Kräfte rar und gezielt einsetzen. Dennoch ist die Ansprechbarkeit auch in der Heimwoche zentral für den Lernerfolg. Neben einer grundsätzlichen Bereitschaft für virtuelle Sprechstunden der einzelnen Lehrkraft, gibt es allerdings auch weitere Möglichkeiten, die entlastend wirken können (Verlinkung zum Thema Ansprechbarkeit) 

Präsenz- und Fernunterricht sind nicht als voneinander getrennte Einheiten zu sehen. Vielmehr gilt es – auch um den Schüler*innen einen roten Faden zu geben – gezielt Themen aus der Heimwoche zu wiederholen und Probleme ansprechen. Das kann in Form eines Feedbacks (Verlinkung zum Thema Feedback) geschehen oder auch durch gezielte Schulung der Methoden- und Medienkompetenz (Verlinkung zum Thema Methoden und Medienkompetenz).