Inhalte: Struktur und Orientierungsrahmen

Erfüllt meine Plattform diese Kriterien? 

  • Die Lehrkraft kann Material, interaktive Einheiten und weitere Dateien bereitstellen 
  • Die Schüler*innen können selbst Materialien hochladen und idealerweise auch gemeinsam an Aufgaben arbeiten. 
  • Es gibt eine einfache und schnelle Kommunikationsmöglichkeit zur Kommunikation zwischen Lehrer*in und Schüler*innen und zwischen Schüler*innen und Schüler*innen 
  • Ist jedem klar, wann er was machen muss? 
    Es gibt verbindliche Termine für Lehrkräfte und Schüler, die festlegen, wann das Klassenteam die Aufgaben zusammenstellt, den Schüler*innen diese bereitstellt und wann die Schüler*innen ihre Lösungen einreichen.  
  • Finden für die Schüler*innen, die im Fernunterricht sind, Webinare statt? Wenn ja: In welchem Rhythmus? Sind diese Termine verbindlich oder freiwillig? 
  • Wie viel Freiheit kann ich geben, wie viel Struktur muss geboten werden? 
    Natürlich muss auf die einzelne Situation und Terminlage der Schüler*innen Rücksicht genommen werden. 

Dennoch ist es sinnvoll, gerade für schwächere und überforderte Schüler*innen Strukturierungshilfen anzubieten, die einen Orientierungsrahmen bieten und zugleich genügend Freiheit lassen. 

  • Wie kann diese Struktur aussehen? 

Jede Klasse sollte einen Wochenplan mit allen Fächern erhalten, der eine Übersicht zu den Aufgaben und Lektionen, den benötigten Materialien und der Arbeitszeit enthält. Die Schüler*innen erstellen sich daraus mit der Möglichkeit, Vorlagen zu nutzen, selbst Tagespläne. Darüber hinaus kann es Vorschläge (bspw. Digitaler Stundenplan) für solche Schüler*innen geben, denen eine Selbstorganisation zunächst schwerfällt. 

Langfristiges Ziel sollte sein, dass die Schüler*innen lernen, sich selbst zu organisieren, sodass sie immer weniger auf Hilfestellungen angewiesen sind. 

  • Wie entlaste ich Schüler*innen und Lehrkräfte? 

Verbindliche Absprache zum Zeitumfang für die Schüler*innen pro Fach (Bsp: Grundlegende Regelung = Anzahl der Wochenstunden im regulären Stundenplan müssen beachtet werden 45 min entspr. 30 min im Homeoffice) 

  • Wie helfe ich Schüler*innen beim Bearbeiten der Aufgaben? 
    Daneben sollten die Lehrkräfte für die Aufgaben/Lektionen eine ungefähre Bearbeitungszeit angeben. Diese könnte sich an einem Schüler mit mittlerem Kompetenzniveau orientieren.  
  • Wie halte ich das Arbeitspensum der Lehrkräfte in einem vertretbaren Rahmen? 

Um Lehrkräfte nicht zu sehr zu belasten, sollte es eine klare Aufgabenverteilung geben, sodass sich die Mehrbelastung auf mehrere Schultern verteilt. Bündelt man Aufgaben im Klassenteam, so wird jede*r an anderer Stelle entlastet. Auch das auf den ersten Blick beinahe nicht leistbare individuelle Feedback kann durch eine gute Regelung und Verteilung leicht werden (Verlinkung zum Feedback) 

Feedback ist keine Einbahnstraße. Im Hybridunterricht ist es wichtiger denn je, dass auch Schüler*innen die Möglichkeit gegeben wird, Feedback an die Lehrkräfte zu geben und dabei auch den eigenen Lernprozess zu reflektieren (Feedback) 

  • Welche Kommunikationsmedien werden genutzt? 
    Es sollten vor allem die gleichen Kommunikationsmedien genutzt. Es ist für alle Beteiligten unübersichtlich, wenn man die Übersicht über Mails, Messenger und Lernplattform behalten muss. 
  • Wer ist für die Schüler*innen ansprechbar? 
    Auch in der Heimwoche müssen Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stehen. Das muss nicht zwingend die eigene Lehrkraft sein. 
  • Ist ein Tutorensystem etabliert? 
    Die Etablierung eines Tutorensystems aus älteren Schüler*innen erscheint sinnvoll und hilfreich. 
  • Wie und wo wird neuer Stoff durchgenommen? 
    Es ist zu überlegen, wo am besten neuer Stoff angesiedelt ist. Der Lernen zuhause bietet den klaren Vorteil, dass sich jede*r so viel Zeit zum Verstehen nehmen kann, wie er braucht. Darüber hinaus kann man verschiedenen Lerntypen gerecht werden. 
  • Wie viel Zeit wird auf die Schulung von Methoden- und Medienkompetenz verwendet? 
    Wenn Schüler*innen nicht wissen wie, dann können sie auch gar nicht lernen. Deshalb ist zentraler Bestandteil des Lernens auch das Trainieren der Methoden- und Medienkompetenz.  (Methoden- und Medienkompetenz)
  • Wer stellt die Aufgaben zusammen? 
    Eine Lehrkraft jedes Klassenteams sollte dafür zuständig sein, die Aufgaben der Klasse im Überblick zu behalten und diese auch zusammenzustellen. Das kann die Klassenleitung oder auch eine andere Lehrkraft sein. 
  • Wer ist für die pädagogische Begleitung der Schüler*innen zuständig? 

Zur gegenseitigen Entlastung der Lehrkräfte ist es zentral, eine Person zu definieren, die mit den Schüler*innen über ihren Lernprozess reflektiert. 

  • Verlinkung zu prozessualem Feedback 
  • Sind Klassenleiterstunden zur individuellen Betreuung der Kinder möglich? 
    • Verlinkung zu prozessualem Feedback 
  • Sind „Clubs“ zur Schulung von Medienkompetenz möglich? 
    • Verlinkung mit Methoden- und Medienkompetenz