Wie können diese Anforderungen umgesetzt werden? 

 

  • Im Präsenzunterricht: Die Lehrkraft kann die Einreichungen der SuS lesen, sortieren und die größten Probleme und Fehler aufdecken. So wird ihr auch klar, wo die größten Verständnisprobleme bestehen. Im Präsenzunterricht ist die Lehrkraft der Klasse ein kollektives Feedback, das die häufigsten Fehler aufzeigt und erklärt, wie man diese beheben kann. Anschließend reflektieren die SuS dieses Feedback und vergleichen dies mit ihrer Lösung. Daraus können sie ihre Übungsbedarfe ableiten, wofür Material zur Verfügung steht. 

 

  • Zur Entlastung der Lehrkräfte könnten vermehrt Apps mit direkter Feedbackfunktion für die Heimphase verwendet werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die SuS erhalten direkt nach dem Bearbeiten einer Aufgabe eine Rückmeldung, falsche Inhalte prägen sich so nicht ein. Zugleich muss die Lehrkraft weniger Arbeit investieren. Mögliche Angebote sind: Learningapps.org, „Test“ oder „Lektio“ auf  moodle sowie die interaktiven H5P und HotPotatoes, weitere Angebote auf anderen Lernplattformen 

 

  • Peerfeedback: Die SuS können sich gegenseitig Rückmeldung geben, angeleitet durch einen Kriterien-/Fragenkatalog. Geeignet vor allem für Schreibprodukte (z.B. Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, aber auch für Textproduktionen bei Sprachen). Hier profitieren beide Seiten von der gegenseitigen Korrektur, da sie im Korrekturprozess erneut über Anforderungen an die Aufgabe reflektieren. Hier ist die Etablierung einer Feedbackkultur in der Klasse nötig. 

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Die Verwendung dieser Möglichkeiten hängt stark von Fach und individueller Planung ab. Wichtig ist, dass die Lehrkraft diese Möglichkeiten kennt und sie entsprechend nutzt.